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IG Metall Schwäbisch Hall

IG Metall Geschäftsstelle Schwäbisch Hall



Binderholz-Gruppe übernimmt Klenk

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29.09.2017 IG Metall fordert Zusagen zum Standort Oberrot und Beschäftigungssicherung sowie einen Tarifvertrag.

02.10.2017

Der Vorstand der Klenk AG hat seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bekannt gegeben, dass der bisherige Inhaber, die Carlyle-Group, seine Anteile an die österreichische Binderholz-Gruppe abgeben wird.

Die IG Metall Schwäbisch Hall fordert zum Einstieg der Binderholz-Gruppe bei der Klenk Holz AG in Oberrot Zusagen zur Beschäftigungssicherung und Zukunftssicherung zum Standort in Oberrot und den anderen Standorten der Klenk AG. Außerdem muss das Unternehmen auch langfristig seine Eigenständigkeit behalten, verlangt Gewerkschaftssekretär Arno Siebert von der IG Metall Schwäbisch Hall.

Hintergrund: Das Unternehmen Binderholz hat an fünf österreichischen Standorten - Fügen, Jenbach, St. Georgen, Hallein und Unternberg - zwei bayerischen Standorten - Kösching/Interpark und Burgbernheim/Neustadt an der Aisch - und zwei finnischen Standorten - Lieksa und Nurmes - rund 1.530 Beschäftigte.

Sichere Arbeitsplätze für die Beschäftigten und Tarifbindung

Bei den Beschäftigten der Klenk Holz in Oberrot herrscht Verunsicherungen, denn Binderholz verfügt bereits über ein Sägewerk in Deutschland. Die Arbeitsverhältnisse von Klenk Holz in Oberrot unterliegen aktuell keiner Tarifbindung. Der bisherige Investor Carlyle, der seit 2013 insgesamt 100 Prozent der Aktien der Klenk Holz AG hält, und die Geschäftsleitung in Oberrot haben sich bisher Tarifverhandlungen mit IG Metall verweigert. Zudem wurden im Rahmen der Übernahme durch Carlyle viele Arbeitsplätze abgebaut.

"Die Beschäftigten und ihre Familien brauchen Zusagen, dass ihre Arbeitsstellen sicher sind und nicht nach einem erneuten Inhaberwechsel der Rotstift angesetzt wird," fordert Arno Siebert und kündigt an, dass man den neuen Inhaber Binderholz zu Tarifverhandlungen auffordern wird, denn schon Carlyle hat aus dem bisherigen Geschäftsbetrieb von Klenk regelmäßig Millionenbeträge erhalten.

Letzte Änderung: 02.10.2017


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